Quepos

Die ehemalige Hafenstadt Quepos liegt an der Pazifikküste Costa Ricas, in der Provinz Puntarenas. Der Name der malerischen Stadt leitet sich von den Quepo Indianern ab, die diese Gegend während der Kolonialzeit bewohnten. Noch heute findet man viele Bauten aus der kolonialen Zeit. Früher wurde der Hafen als Exportmöglichkeit von Bananen genutzt, heute werden statt Bananen Ölpalmen angepflanzt. Die etwa 8000 Einwohner zählende Stadt ist touristisch gut erschlossen. Es gibt Hotels, Bars, Restaurants und ein lebendiges Nachtleben.

Hauptattraktion ist der Nationalpark Manuel Antonio. Er ist der kleinste Nationalpark Costa Ricas. Dennoch weist er eine erstaunliche Vielfalt an Tierarten auf. In dem tropischen Regenwald des Parks gibt es 109 Arten von Säugetieren und 184 Arten von Vögeln. Unter den Säugetieren findet man hier vor allem Drei- und Zweizehenfaultiere, Totenheaderäffchen, Kapuzineraffen, Brüllaffen, Leguane, Nasenbäre und viele Schlangen- und Fledermausarten.

Unter den Vogelarten sind Tukane, Spechte, Eisvögel, Türkeigeier, Papageien und Falken vertreten. An der Küste des Parks kann man Delfine und Wale beobachten. Wandern und Moutainbiken sind die beliebtesten Aktivitäten im Park. Der Parkeingang befindet sich nahe der Playa Espadilla.

Die Strände bieten Gelegenheit zum Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Hochseeangeln und Fischen. Die beliebtesten Strände sind Playa Espadilla, Playa Manuel Antonio und Playa Isla Damas. Zwischen Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla gibt es einen Weg, der zur Punta Catedral führt. Von dort hat man einen grandiosen Blick auf den Pazifik und die Strände.

Schöne Strände gibt es auch in den nahen Orten Matapolo und Dominical. Von Dominical aus werden Touren in den nahegelegenen Ballena Marino Nationalpark angeboten. Von Quepos aus kann man Delfin- und Walewatching-Touren buchen.